Dienstag, 16. Januar 2007

inside out

Dämmerung!
every day keep watching.

Abfahrt 13:54, Berlin Ostbahnhof

Über die Grenze 15:27. In Warszawa 21:35. Über die Grenze im frühen Morgen, 6:14. Ankunft in Kiev 16:21. Auf einen Kaffee aussteigen - und wieder zurück. Oder eine Weile bleiben. Wir können über alles reden.
Aber es will einfach niemand mitkommen!
here, anybody?

Donnerstag, 11. Januar 2007

half light

happy birthday my princy child. hope, the sun rises right out of your window and you have nothing to fear, a lot to dream and some kind, motherly eyes looking after you and loving you.
you know, these angels I brought you years ago won´t ever leave you. and today there rustle with their unvisible wings for you, you gonna hear it in the town forest.





ansammlung-2006-081


ansammlung-2006-058

Donnerstag, 4. Januar 2007

is that alright with you

or not?

Sonntag, 31. Dezember 2006

Gebrauchsanweisung zum Jahreswechsel

Wohl dem, der den Kaffee zum Silvestertag aufgebraucht hat und am Morgen ein neues Päckchen in die polierte Büchse einfüllen kann.
Bevor das neue Jahr beginnt, mistet man den Hühnerstall aus, wäscht alle Wäsche, auch die Läufer und Teppiche. Man schneidet die Haare (den alten Zopf ab), die Fingernägel und fegt den Hof.
Angefangenes Mehl, den Rest in der Zuckertüte, die paar Eier und das halbe Stück Butter verbäckt man zu einem trockenen Kuchen. Die übers Jahr gesammelten Briefe werden sortiert und die Küchenschublade entrümpelt.
Fensterbänke und Türen entstaubt man, dann wird eine Stunde lang das Haus gelüftet.
Die Katzen bekommen alles, was noch in den Töpfen geblieben ist. Und was sie nicht fressen, das wird vergraben.
Wohl dem, der reinen Herzens ist. Zur Dämmerung, bald schon, fällt dann der Schnee.

Sonntag, 24. Dezember 2006

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche dir lange Tage und heiße Schokolade morgens ans Bett, Schneedecken auf den Fensterbrettern und Eisblumen jeden Morgen neu. Ich wünsche dir Zuckerplätzchen die nach Kindersorglostagen schmecken, einen Strauß Kerzen und Licht auf allen Wegen.
Ich wünsche dir immerfrischen Knoblauch, der alle Erkältungen abwehrt, ein Tintenfass ohne Boden, unverschlossene Türen und keine Grenzen.
Ich wünsche dir den Schalk im Nacken, fröhliche Augen, Neugierde auf die Menschen rings um dich und gute Herzen, die dir sagen „Ich liebe dich“.

Gott segne dich und lasse seine Augen auf dir ruhen, er schenke dir Frieden mit dir und deinen Sorgen, Frieden mit den Aufgaben, in die er dich geführt hat. Er lasse dich Licht sein für die Dunkelheit links und rechts neben dir.

Glückliche Weihnachten und einen kraftvollen, überschwänglichen Start ins neue Jahr.

Samstag, 23. Dezember 2006

Lalalala

Einmal werden wir noch wach, heißa Kinder dann ist Weihnachtstag!

Freitag, 15. Dezember 2006

Der Moment

Der Moment, wenn du nach vielen Jahren
harter Arbeit und einer langen Reise
in der Mitte deines Zimmers, Hauses,
halben Morgens, Anwesens, deiner Insel,
deines Landes stehst
und endlich weißt, wie du dahin gekommen bist,
und sagst: das gehört mir,

ist derselbe Moment, in dem die Bäume ihre
weichen Arme von dir lösen,
die Vögel ihre Sprache zurücknehmen,
die Steilküsten Risse zeigen und einstürzen,
die Luft sich wie eine Welle von dir zurückzieht
und du nicht mehr atmen kannst.

Nein, flüstern sie. Dir gehört gar nichts.
Du warst ein Besucher, der immer wieder
den Hügel erklomm und seine Flagge hisste.
Wir haben dir nie gehört.
Du hast uns nicht gefunden.
Es war immer andersherum.


(Margaret Atwood)

Donnerstag, 23. November 2006

vorbei, vorbei, Junimond

Gegen Mittag machst du die Fenster auf um zu hören, was die Kirchturmglocken heute sagen. Du hättest gern noch so viel kennengelernt; und vor allem eines.

Montag, 6. November 2006

two days before tomorrow

november maskerade
Der Traum, maskiert, vom Meer, wird wahre Geschichte. 6.00 bin ich wohl zuletzt in Schulzeiten an einem Geburtstag aufgestanden. Ein Koffer voll Sandwiches. Verpackungen aus Filzgleitern. Ein Tag in Gummistiefeln. Alle in einem Abteil. Maskenanprobe. Heiße Pfannkuchen mit Sirup und Estragonblättern. Zu viele Kannen Kaffee gibt es nie. An der Heuwiese vorbei. Stadt-Land-Fluß-Todesursache. Keiner steigt zu in Waren. Umsteigen in Schwaan. Rumpelbus, von einem Schlumpf beworfen werden. Aus Regen wird Nieselregen. Die S-Bahn in HRO ist ein Zug. Salzwind. Wir haben keinen Packesel bestellt. Möwen stehen in der Luft, belohnen ihr dressiertes Menschenpaar mit Brot, das sie in die Luft werfen dürfen. Drachen steigen auf und gehen nieder. Sand flitzt in Wellen über die Mauer. Mehr Wellen! Ein Schiffchen wankt genug, dass es Augen findet, die seine Einfahrt in den Hafen sicher begleiten. Mit den Füßen Gischtschaum wegfliehen lassen. Regen von oben oder von unten? Weites Ufer. Aufwärmen im Eiscafé. Schokolade für alle. Mensch ärgere dich nicht. Sie hören nicht auf zu singen. Noch einmal ans Meer. Zwei wollen ins Wasser. Von Wellen auffangen lassen. Steine mit Sand wie eingeschneit. Stühle und Tische einer Strandbar halb zugeweht. Sitzen wir draußen? Einen Sandkuchen bitte. Der Ball fällt beim Kehr-wieder-Schiff ins Wasser. Ein altes Paar sieht uns beim Wiederholen zu. Woran sie sich erinnern? Das erfahren wir nie. Teeparade unter dem geschlossenen Kiosk. Dämmerstunde im Hafen. Lange Zugfahrt. Kuhhandel. Pokerfaces. Letzte Vorräte ausbreiten. Rotweinkuchen. Platzwechsel. Fangen spielt man vielleicht das Leben lang. Auf einen Tee und noch einen bei den Js. Sand in allen Sachen. Päckchen auspacken. Nachrichten vom Zwölf-Elf. So blessed with these friends. "Jemand hat seine schwarze Maske hier vergessen."

Donnerstag, 2. November 2006

I would like to know, lord ...

Siehst du dir abends den Mond an? Magst du nur die Vollmonde oder auch die schmalen Sicheln zum Abspringen, so wie ich. Fotografierst du Sonnenuntergänge? Liebst du eine Farbe besonders? Siehst du die Kinder, wie sie zaudern im Schlaf um den Globus verteilt, hörst du sie alle seufzen? Magst du lieber Tag oder lieber Nacht? Hast du Zeit für Geschichten? Träumst du noch neue Welten aus?

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Farbenblind

Ich glaube, ich bin farbenblind. Oder dieses Blog ist eine Blindfarbe? Findblarbe?
Jedenfalls, die Gegenstände auf dem Tisch hier können es bestätigen, habe ich soeben endlich das Rot umgefärbt. Jawohl. Aber es geht trotzdem nicht weg - oder seht ihr eine andere Farbe? So in Richtung blau? Hat der olle Klatschmohn jetzt alles verfärbt hier, eigenmächtig?
Am Besten ich gehe noch mal raus, scheuch mein Fahrrad, angeblich sollns 22 Grad sein.

Das Rot

muss weg.

...

no sky today.

Dienstag, 24. Oktober 2006

Und nun das Wetter

Herbst
Melancholie
- stadtweit

Freitag, 29. September 2006

do not forget my 13 lemons

Jüngste Schätze vom Flohmarkt:

September-2006-040

Septemberreste:

September-2006-038

daily morning:

September-2006-043

What else is new?

Mittsommerliche Temperaturen und seit einem Monat kein Regen in Norddeutschland. Die Arcardenpost mit Tiffi und dem Verein frustrierter Frauen hat den Freitagsschlangenrekord heute schon zur Mittagszeit gebrochen. Genug Zeit, um den Leuten Geschichten anzudichten. Der Mann vor mir, geschätzte 60, mit dem tätowierten Lidstrich, sprengt den Rahmen. Und auch wenn ich ihm eine Clownvergangenheit gebe, ich kann mir nicht helfen, die verhärmte Frau bei ihm, ihre unsicheren Gesten und wie er sie fragt, was es zum Mittag gibt - ich glaube, er schlägt sie.
Mein Lieblingsbäcker wünscht den zwei Pickelgesichtern schöne Ferien und hat heute endlich einmal wieder Frankfurter Kranz Kuchen. Peinlich wird es, als ich nicht ausrechnen kann, wieviele Stücke ich für 10 Euro bekomme.
Kirk ist in Lukes Diner gerast, volle Kanne rein, unbelieveble.
Diese Tage hängen an unserer Tür Tüten mit Zeitungen und ich muss zweimal täglich den Briefkasten leeren, weil die Nachbarn so folgsam sind und, wie freundlich erbeten, uns ihre alten Zeitungen überlassen.
Wehe, Miss U., wenn ich darauf dann sitzen bleibe!

Mittwoch, 27. September 2006

...

You quiched my room!

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