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Mittwoch, 18. November 2009

An einem Sturmtag ...



... Tulpen stecken, Gerümpel identifizieren, vom Eismeer lesen, den Knoblauch in viel Butter anschwitzen, das Feuer im Ofen nicht ausgehen lassen und Espresso trinken, schwarz und beinahe so dick wie Blut.



Alles andere geht nur unglaublich schleppend voran. Die Ordnung im Haus vorm Winter genauso wie das Shopauffüllen vor der Weihnachtszeit. Gibt es so etwas wie die große, allgemeine Novemberverpeiltheit? Nichts mag so recht gelingen. Zwar ist eine halbe Herde Dalarnas genäht, aber jedes hat so seine Macke, und wer will schon ein Pferd mit Macke kaufen. Das ist so eine seltsame Zwickmühle - perfekt und handgemacht, passt das vielleicht einfach nicht zusammen? Genug gejammert, heute geht es zu IKEA, das wird meine Laune heben.
Ein neues Coffee Cozy ist fertig geworden - aber ich weiß nicht mehr, welche Stoffe ich schon vorgewaschen habe und welche nicht. Was das Coffee Cozys in den Shop stellen auch wieder schwer macht, denn waschbar sollten sie ja schon sein und nicht einlaufen. Nicht dass gerade Waschwetter wäre. Also nochmal von vorn. Alle Maschinen an und Bügeln mit Geduld und Spucke. Kaffiwetter ist zum Glück immer.

Freitag, 13. November 2009

Übermorgenglück



Wo steht die Rezeptur für einen gelungenen Tag? In welchem Fach des großen Vorratsschranks steht die Nachfüllpackung Frieden? Und warum glitzert es nicht jeden Tag?
Heute war alles und ein bisschen mehr bei uns. Vielleicht hing eine ungewöhnlich zufriedene Wolke an unserem Dach fest, vielleicht hielt der Kranich am Morgen auf dem Nachbarsdach den Haussegen im Lot ...
Lag es am Spaziergang zu den Schafen, noch vor dem Frühstück ... dem Blätter schaufeln, Kürbis hacken, Espresso kochen, den gefühlten über 50% des Tages im Nähzimmer ... an einem glücklich-verschmitztem Mini Blondie, die mir den Tag lang so viele Dinge erzählt mit so viel Schalk im Nacken ...





Lag es an der Musik, die sich Übermorgenglück selbst nennt? Oder an dem Licht des Adventssterns, der hier schon aufgegangen ist und sich gar nicht ziert, im November zu leuchten.
Es bleibt ein Geheimnis. So wie der Maulwurf, den ich bei den Nachbarn auf der Wiese entdeckt habe. Wie wild hat er gewunken. Juhuu, ich bin bald bei euch. Nach so einem Tag will ich mit Betthupferl und vor Mitternacht schlafen gehen. Und wer weiß, wenn ich lange genug Zähne putze und die Betten gut aufschüttel, kommt in der Nacht der nächste Schnee.

Mittwoch, 11. November 2009

Ich wusste doch, ich mach was falsch!

Das Handbuch für die gute Ehefrau

aus: Houskeeping Monthly, 13. Mai 1956

* Halten Sie das Abendessen bereit. Planen Sie Vorausschauend, evtl. schon am Vorabend, damit die köstliche Mahlzeit rechtzeitig fertig ist, wenn er nach Hause kommt. So zeigen Sie ihm, dass Sie an ihn gedacht haben und dass Ihnen seine Bedürfnisse am Herzen liegen. Die meisten Männer sind hungrig, wenn sie heimkommen und die Aussicht auf eine warme Mahlzeit (besonders auf seine Leibspeise) gehört zu einem herzlichen Empfang, so wie man ihn braucht.

* Machen Sie sich schick. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn er ankommt. Legen Sie Make-up nach, knüpfen Sie ein Band ins Haar, so dass Sie adrett aussehen. Er war ja schließlich mit einer Menge erschöpfter Leute zusammen.

* Seien Sie fröhlich, machen Sie sich Interessant für ihn! Er braucht vielleicht ein wenig Aufmunterung nach einem ermüdenden Tag und es gehört zu Ihren Pflichten, dafür zu sorgen.

* Räumen Sie auf. Machen Sie einen letzten Rundgang durch das Haus, kurz bevor Ihr Mann kommt.

* Räumen Sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw. zusammen und säubern Sie mit einem Staubtuch die Tische.

* Während der kälteren Monate sollten Sie für ihn ein Kaminfeuer zum Entspannen vorbereiten. Ihr Mann wird fühlen, dass er in seinem Zuhause eine Insel der Ruhe und Ordnung hat, was auch Sie beflügeln wird. Letztendlich wird es Sie unglaublich zufrieden stellen, für sein Wohlergehen zu sorgen.

* Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um Ihre Hände und Gesichter zu waschen (wenn sie noch klein sind). Kämmen Sie ihr Haar und wechseln Sie ggf. ihre Kleidung. Die Kinder sind ihre „kleinen Schätze“ und so möchte er sie auch erleben. Vermeiden Sie jeden Lärm. Wenn er nach Hause kommt, schalten Sie Spülmaschine, Trockner und Staubsauger aus. Ermahnen Sie die Kinder, leise zu sein.

* Seien Sie glücklich, ihn zu sehen.

* Begrüßen Sie ihn mit einem warmen Lächeln und zeigen Sie Ihm, wie aufrichtig Sie sich wünschen, ihm eine Freude zu bereiten.

* Hören Sie ihm zu. Sie mögen ein Dutzend wichtiger Dinge auf dem Herzen haben, aber wenn er heimkommt, ist nicht der geeignete Augenblick, darüber zu sprechen. Lassen Sie ihn zuerst erzählen - und vergessen Sie nicht dass seine Gesprächsthemen wichtiger sind als Ihre.

* Der Abend gehört ihm. Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder ohne Sie zum Abendessen oder irgendeiner Veranstaltung ausgeht. Versuchen Sie stattdessen, seine Welt voll Druck und Belastungen zu verstehen. Er braucht es wirklich, sich zu Hause zu erholen. Ihr Ziel sollte sein: Sorgen Sie dafür, dass ihr Zuhause ein Ort voller Frieden, Ordnung und Behaglichkeit ist, wo Ihr Mann Körper und Geist erfrischen kann.

* Begrüßen Sie ihn nicht mit Beschwerden und Problemen.

* Beklagen Sie sich nicht, wenn er spät heimkommt oder selbst wenn er die ganze Nacht ausbleibt. Nehmen Sie dies als kleineres Übel, verglichen mit dem, was er vermutlich tagsüber durchgemacht hat.

* Machen Sie es ihm bequem. Lassen Sie Ihn in einem gemütlichen Sessel zurücklehnen oder im Schlafzimmer hinlegen. Halten Sie ein kaltes oder warmes Getränk für Ihn bereit.

* Schieben Sie Ihm sein Kissen zurecht und bieten Sie ihm an, seine Schuhe auszuziehen. Sprechen Sie mit leiser, sanfter und freundlicher Stimme.

* Fragen Sie ihn nicht darüber aus, was er tagsüber gemacht hat. Zweifeln Sie nicht an seinem Urteilsvermögen oder seiner Rechtschaffenheit. Denken Sie daran: Er ist der Hausherr und als dieser wird er seinen Willen stets mit Fairness und Aufrichtigkeit durchsetzen. Sie haben kein Recht, ihn in Frage zu stellen.

* Eine gute Ehefrau weiß stets, wo ihr Platz ist.

Donnerstag, 5. November 2009

Happy Birthday to me




Noch unter Halbschlaf und Decken vergraben, liegen sie neben mir, beide. Sie in der Mitte, winkt ihm zu. Schmiegt sich an ihren Hasen. Ist er schon wach? Was mag er denken? Er dreht sich noch einmal um, sie schiebt ihn nicht, wie sonst, aus dem Bett, dass er die Milch bringe. Er dreht sich zu mir und singt leise. Lässt Lücken im Text für sie, die sie mit Güg füllt. Dann gehen sie zusammen runter und kochen Kaffee für mich. Mit einem Kuchen kommen sie ans Bett, Kerzen und Sterne funkeln. Einen schöneren Geburtstagsmorgen kann ich mir nicht denken. Ich bin gesegnet.



War es das, was ich mir da als stirnrunzelndes Mädchen ersonnen habe?

Mittwoch, 4. November 2009

summer wasn´t easy but winter is near

Nicht das hier jemand denkt, wenn Batti sich auf den Weg zur Arbeit macht, würden wir den ganzen Tag nur spielen und so. Wo kämen wir denn da hin. We have serious business around here, I can tell you!



Es gibt ja soviel zu bügeln in diesem Einmann-Zweimädchen-Haushalt. Die Stoffe knittern über Nacht wieder zurück und all die fabric scaps, ja ich weiß auch nicht, wer die immer so in eine Kiste stopft. Wenn wir gebügelt haben, nähen wir Kokodile auf. Und Raupen. Und Sterne. Mini Blondie sucht aus. Ich darf gar nicht erzählen, dass sie beim Nähen auf meinem Schoß sitzt, beinahe so sehr aus dem Häuschen wie ich, und den Knopf fürs Nadelabsenken drückt. Und die Stecknadeln aus dem Stoff ins Nadelkissen steckt. Amazing!





Ein Kissenauftrag wird zwischendrin fertig. Für mich ungewohnt gerade geworden, hat es aber Spaß gemacht, Quadrate zuzuschneiden. Jetzt muss ich noch das zweite Kissen machen. Die Vorgabe war zwar nur blau-creme-braun, aber es ist schon gleich ein anderes Nähen, mit ein bisschen Erwartungsdruck.



So, und als heute wir zwei fleißigen Lieschen beim Mittagkochen waren (ähem, keine Zeit mehr, was zu kochen, was ist noch im Gefrierfach? Fisch und Esskastanien. Na das schreit doch nur so nach einer Liaison.) ... als wir also das Gefriergut in die Pfanne gehauen hatten, fing es an zu schneien! Wow, der erste Schnee, und wir waren wach und herzfrei zum tanzen. Ihr glaubt ja nicht, was das für Mengen waren, die hier runterkamen. Von drei Flocken war Mini Blondie schon eingeschneit.

Montag, 2. November 2009

In der blauen Stunde hab ich neben dir gewacht

Finally, meet my dear, sweet Snaefried.



Aus dem hohen Norden der Wünsche und Möchtegerns ist sie gekommen, vor irgendeines anderen Mund hat sie die Schneewolken geküsst. Nicht jede, nur die mit den schmalen Lippen und den verdunkelten Gesichtern. Jetzt lachen sie, erlöst von Gries und Gram. Und Snaefried eilt weiter, Schnee in den Backen. Aus Stoffen vom ganzen Erdball (und am Ende doch alle - autsch - in China gestampft?!?), endlich fertig, selbst der Zierkragen sitzt und verrutscht nicht mehr. Zur blauen Stunde seufzt sie zweimal, lange, und man hätte wirklich nicht gedacht, dass sie so eine tiefe Stimme hat.



What took you so long? Ich gebe zu, das ist ein Lieblingssatz. Ich nutze jede Gelegenheit dafür. Snaefried ist also endlich fertig, angekommen und von Minie Blondie als Käfamähh identifiziert. Whew. Aber irgendwie ist mir hier und da dies und jenes zu schief und zu schräge, dass ich mich nicht traue, sie in meinen Shop zu setzen. Trotzdem kann ich Snaefrieds Charme nicht wiederstehen und sie hat mir schon vor Tagen ins Ohr geflüstert, wo sie hingehört. Da wird eine kleine Schelmin nächste Woche zwei Jahre alt und ich kann mir wirklich kein besseres Geburtstagsgeschenk denken als so ein Käferschaf. (Schließlich ist sie ein Novemberkind!)



Vielleicht bekomme ich es noch fertig und schaffe für die dazugehörende große Schwester ein matching Dalarnapferd. Aber auch wenn es die letzte Woche ganz still war hier bei KAFFIKNOPF habe ich gar nicht soviel genäht. Mit den tausend Plänen sitze ich mir selbst im Weg. Vielleicht ist es auch eine kleine Orientierungslosigkeit, an der Hand noch eine winzige Einsamkeit, draußen auf dem Land. Dabei kann ich hier weit mehr Kürbis bekommen, als mein Herz begehrt. Was war denn los in der letzten Woche, let´s see. Am Wochenende haben sich die Familie und eine Batallion Grabower Schiffchen und Törtchen zusammengefunden. Uuuh, soviel Buttercreme und Zücker. Dann war tagelang zu schlechtes Licht zum Fotografieren.



Ich wollte mal eine neue Lieblingsecke zeigen, aber bei dem Licht geht es nicht so gut. Da leuchten die Quitten (in Malchow von Muttern gekl***) ja mehr als die bewölkte Sonne. Auf dieser Bank sitzen wir neuerdings. Lange Jahre stand sie vergessen im Grabower Gartenhaus. Manche Dinge finden immer wieder zu mir zurück.



Geht irgendwer noch in den IKEA Spandau? Leider ist meine bodenlose Empörung schon wieder verpufft - aber Muckla und ich waren, nach jahrelangem Freundschafthalten mit IKEA Tempelhof, untreu geworden! Psst, es war nur das eine Mal. Es fing schon beim Parkhaus an. Von dort war der Eingang kaum zu finden. Der Eingangsbereich war klein und schlumpig dekoriert. Die Schließfächer wollten statt Nummerncode 2 EUR haben! Es gab - wirklich wahr - für den ganzen IKEA Spandau nur einen einzigen Bollerwagen - sagen wir, eine Miniatur von Bollerwagen. Immerhin waren wir so früh dran, dass wir ihn uns ausleihen konnten. Dafür wurden wir von allen weiteren Müttern mit Kindern dezent feindselig angeschaut. Das Wichtigste: der Kaffee. Er floss aus uralten Maschinen und schmeckte nicht. Längst nicht jede Maschine funktionierte. Zucker und Milch gab es in Behältnissen zur Eigenentnahme, wie in der Mensa. Ach, es war wirklich kein Spaß. Alles war eng und ungeräumig, jedem waren wir im Weg. Als wir es endlich an die Kasse geschafft hatten, kam noch der letzte Nasenstüber: Familymitglieder bekommen hier schon seit Jahren nicht die gute alte Papiertüte gratis dazu. Na wo gibt´s denn sowas? In Tempelhof nicht. Im Eifer der künstlichen Erregung habe ich gleich zwei Meter von diesem Stoff abgeschnitten. Das könnte ein Kandidat für meinen Lieblingsstoff sein. Ich bin unsicher. Es ließe sich erst ab vier Metern davon sagen. IKEA Tempelhof, wir kommen! Wir waren nie wirklich weg. Bitte, bitte, bewirf uns nicht mit Weihnachtsbäumen. Sonst sind wir in ernsthaften Schwedigkeiten.

Freitag, 23. Oktober 2009

Abreise

Meine gärtnerischen Untermieter sind abschiedslos ausgezogen. Dabei hatten wir längst per Flügelschlag abgemacht, ich gebe mit den Ohrringen Silberblinkzeichen, wenn das Wetter drei, vier Tage halten soll. Sie wussten es besser. Ich hätte ihnen die Schönwettermeldungen verschwiegen und sie durch den Winter gefüttert. Jetzt liegt die Wiese leblos da, die Abordnung von sieben Graustaren kommt nicht mehr um das Laub abzunicken. Und die zwei schwarzen Paare, die Nou so gern beobachtet hat, sind ohne Koffer und Hutschachteln abgereist.



Montag, 19. Oktober 2009

Ungeduldig

Mini Blondie kennt noch nicht einmal die Geschichte von der Prinzessin auf der Erbse, trotzdem wollte ich ihr schon seit geraumer Zeit unbedingt auch ein Set nähen. Die Stoffe dafür habe ich auch schon lange auf dem Tisch liegen - gestern habe ich für einen kleinen Quilt und für die ersten Matratzen zugeschnitten. Und heute in der Mittagspause losgenäht und gleichzeitig Anne auf Green Gables und original Julia Child Shows geguckt. Wenn es nicht so kalt da oben unterm Dach wäre ... aber mit Kaffee in der größten Tasse und Battis Strickjacke geht es.



Es wird nur ein kleiner Quilt aus breiten Streifen und mir gefällt die Idee, dass die Stoffe von den Matratzen zu denen vom Quilttop passen.
Mini Blondie war kaum wach, da habe ich versucht, sie für die Matratzen zu begeistern. Well, ich hatte keine passende Prinzessin, aber einen Frosch mit Flügeln, und Erbsen nur im Tiefkühlfach. Ich glaube, ich muss ihr erstmal das Buch vertraut machen, dann können wir die Geschichte nachspielen. Kennt jemand eine besondere Ausgabe von dem Märchen?



Jetzt wage ich mich doch noch einmal ins kühle Lüftchen und werde mit Bügeldampf erstmal einheizen. Noch längst nicht alle ToDos sind fertig genäht. Und hier noch eine Gute-Nacht-Praline, vom Oliver+s Blog und Lieblingsschnittmustererfinderin Liesl Gibson. How cool is that.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Unendlicher Spaß



Eine Lesung! Oh, wie lange ist das her ... Ein spontanes Sleep over bei Muckla bescherte uns das, und gleichzeitig auch einen Babysitter. So let´s rock the whole city, man. Oder wenigstens (ohne Strickzeug!) im Prater dem Harald Schmidt, an der Seite von Trystan Pütter und Anne Ratte-Polle (das ist doch ein Künstlername) zuhören. Und weil ich solange zu keiner Lesung mehr war, umso besser, wenn es sich bei dem Buch Unendlicher Spaß von David Foster Wallace um ein 1600nochwas seitiges Buch handelt. Hervorragend gelesen, was genial geschrieben ist! Und großartig übersetzt. (Wer liest es mir weiter vor?) Durch den Abend führt der Literaturkritiker der taz, im Gespräch mit Übersetzer Ulrich Blumenbach. Bis auf die nicht vorhandenen Kritikerfragen und dass er auch sonst nichts zu sagen hatte, war es ein fantastischer Abend. Ich wünschte, Blumenbach hätte ganz ohne tazKritiker die Bühne gehabt, was für ein interessanter Beruf, und Mensch.


Foto von amazon

Nebenan ist es auch schön ...



Bei unser Nachbarin gab es einen Bücherabend der anderen Art ... wunderschön gefertigte Bücher, in Papiere oder Stoffe eingebunden, konnten wir dort bekommen, unter anderem auch diese Geschenktütchen. Hm, perfekte Pralinenverpackungen.



Und auch unter unserem Dach geht es voran. Mein Mini Blondie schläft wieder zuverlässiger und ich lasse konsequent den Abwasch stehen und flirte mit meiner Maschine. Ja, das würde ich auch als unendlichen Spaß betiteln.



All for the shop! Wir sparen, honey, wirklich. Aber ein Fünfer für die beiden Stoffe, das musste sein. Ich nähe daraus etwas für den Shop, ganz bestimmt.



Die Entenfüße sind schon lange fertig - sie sind für einen Neuankömmling, der schon bald zwei Monate alt ist. Hoffentlich passen sie noch.
Das war ein everything update. Und nun überlege ich mir, wie ich Mini Blondie beibringe, dass man nicht in den Tuschkasten malt, sondern mit den Farben aufs Blatt. Aber vielleicht ist das ja gerade der Spaß, alle Farben wild miteinander zu mischen ... Bin ich schon zu lange groß? Spaß beiseite ...

Dienstag, 13. Oktober 2009

Malen mit Muckla

Lila! Lila, Heia lila, nich Heia, Ela hin. Hand. (malt die Handumrisse) Anou Hand! Ela Hand. Indi Indi Hand. Hand! Ela dia (= das hier). Oh. Ela, Anou Hand. Ela Hand. Ela Hand. Ja. Dia rum Ela. Hier Ela Hand. Dia um. Ela n mal. Ela gün. Lila dia. Ela dia. Rot auch. Punt Punt Miau. Ja! Anou Punt Punt. Hahahaha. Mal. Rot auch den. N mal. Mäh mäh. Anou dia. Oki oki aka. Aaaah. Hut auf. Hallo Lila. Da Lila. Ela da! (Rutscht auf dem Hocker hin und her, schmeißt Lila runter)
Gut. Uhuhu. Uhu. Ja. Määäh. Mond. Gut. Da gut. Ha leer. Gut. Ti ti. Ela Loch. Ela mehr Loch. Babyloch. Pieck Pieck Pieck. Nee. Nich Mond. Nich! Nee. Nich Swein. Maln. Eieiei Eieiei. Ela. Eieiei. Eieiei. Mukmuk. Weint, da. Mehr Mukmuk! Ha gut. Ha gut. Eieiei. Eieiei. (Sagt sie, wenn etwas runter fällt) Munt. Anou Munt. Gut. Oh. Loch. Hallo Loch. Da! Munt! A Munt. Mama. Mama! Anou Lila bumm. Wiele! (flüstert) Wiele! Ela. Mama! Anou da durch. Guck. Guck guck guck. Durch. Anou durch. Chrrr Chrrr. (nimmt das Schwein Anita hoch) Chhhhrr Chhhhrrrrr. B. Baum. Ani- na. Anou kommt da.
In dem Moment wird mein Schoßplatz vor dem Macbook erobert ... Das war nur ein winziger Ausschnitt vom Tagespensum meines kleinen Plapperschnütchens. Manche Worte lernt sie mir viel zu schnell "richtig". Allzu bald wird sie der Kinderstube entwachsen sein.



Naja, dann können wir endlich zusammen Kaffi trinken gehen!

Montag, 12. Oktober 2009

REDEN



Ein letztes Bild von Bornholm, versprochen. Ich weiß zwar nicht, wen oder was die, die das Schild über den Briefkasten anbrachten, damit meinten ... aber reden ist immer gut. Alles hat seine Zeit. Und der Herbst bringt viel davon mit.


Ja, mit ihr rede ich auch.

Hat es wirklich nur Frollein Anna entdeckt, den kleinen großen Unterschied, da auf meinem Tisch? Ich bin ein Glückspilz, denn ich darf diese Lady mein Eigen nennen und ich bin sicher: wir werden nie Zoff miteinander haben. Sie wird mich höchstens anschweigen, weil ich zuviel Zeit mit den anderen Bewohnern des Hauses verzoffe ... über Mittagsschlafzeiten und Bilderplätze und Biomüllstandorte. Aber alles halb so wild: in Wirklichkeit sind das nur Peanuts, die mit den abgeschnittenen Fäden unter den Tisch fallen. Dafür werde ich trotz Sparflamme mit Sushi vom besten Laden der Stadt verwöhnt. Und der Trollprinzessin aka Mini Blondie, ja der kann ich einfach nicht böse sein, wenn sie mich so zum Lächeln herausfordert und Punt Punt (Komma, Strich, fertig ist das) Munt (gesicht) itze atze itze atze (fertig ist die Mietzekatze) vor sich hin murmelt. Haha!

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Dalarnas



Ich hätte nicht gedacht, dass sich dieser Stoff, den ich doch für die Summer Blouse aus Weekend Sewing verarbeitet habe, so gut für Dalarnas macht. Ich habe noch drei Stück aus dem Stoff genäht. Sie sehen irgendwie verschneit aus, sowieso verbinde ich mit den Dalarnapferden Winter und Weihnacht.



Dieses hier hat sich verkauft, noch bevor es einen Namen bekommen konnte. Jippie, ein kleines Erfolgserlebnis nach einem verregneten, mühsamen Schiefgeh-Tag. Der wurde am Abend aber noch einmal kräftig aufgehellt mit Kürbissuppe und Besuch bei einer großen Familie. Was Kinder alles so erzählen ... einfach wunderbar! Und Mini Blondie hat sich sofort wohl gefühlt in dem Mädchenkinderzimmer und drauf los gespielt mit Arztkoffer, Kinderstaubsauger und Puppenwagen. Als wir losfahren wollten, hat sie sich sogar dort in das Kinderbett gelegt und mich fragend angeguckt. Was denn Mami, ich schlaf heut hier!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

can you blame me?

I´m in love!



Isn´t she the cutest?
Das neue Ingrid Michaelson Album ist zu haben, und ich habe es nicht einmal gemerkt! Nicht zu fassen. Muckla hat uns damit überrascht. Und damit hören die Überraschungen noch lange nicht auf. I can tell you! Fällt euch ein Unterschied auf zwischen dem Bild von meinem studio und diesem Bild hier? Ja? Nein? Was denn nun? Schaut mal genau hin! Etwas ist anders.



Hier bei KAFFIKNOPF ist es gerade ein wenig stiller geworden. Die letzte Herbstsonne, der Garten, das Laub locken einfach zu sehr. Bald kommen die kalten Tage und wir werden viel drinnen sein, vor dem Ofen spielen, austesten, was sich mit Mini Blondie schon so craften lässt - und hier auf dem Blog halbe Romane schreiben. Versprochen. Und auch das herbstene KAFFIKNOPF GIVEAWAY ist nicht vergessen. Ich bin am Einnähen! Einige werden verstehen, dass es ist, wie frisches Blut in den Adern. Der Stoff ist zugeschnitten, gebügelt, festgesteckt ... und die Maschine arbeitet sich durch, zielsicher, selbstbewusst, freundlich. Seufz. Baby, I´m back! So viele geplante Geburtstags-, Hochzeits- und Babygeschenke haben sich in meinem Sketchbook angesammelt - und wenn ich alles fertig habe, kann ich es kaum erwarten, ein Käferschaf zu nähen. Der Name steht schon fest: Snaefried.


Hier auf der Insel haben wir den Namen gefunden, ausgegraben ...


... und, im Pilzkörbchen gut versteckt, nach Hause gebracht.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

corners of my home

Neues Zuhause, neue Zimmer, neue Ecken ... neue Lieblingsplätze. Noch gibt es sie nicht so ganz, aber ich kann schon spüren, wie sie wachsen. Jetzt steht die alte Holzbank aus Kinderzeiten in der Küche und macht den Gartenblick perfekt. Und wenn dann vor meiner Nase mecklenburgische Pflaumen und frisch aus dem Ofen geschlüpfte Birnentartes duften ... mhhhmmm.



Noch ein Kanditat für eine Lieblingsecke. In diesem Zimmer habe ich mich bisher am wenigsten aufgehalten. Auch wenn die Fenster so hoch sind, das man nachts denken könnte, man liegt unter freiem Sternenhimmel. Das ist die eine Seite vom studio, ich habe einen Fensterplatz! Für Filou ist auch noch Platz und für ein Gästebett dazu. Genau an diesen Fensterplatz will ich jetzt eilen und noch ein paar Stiche zelebrieren, bevor Mini Blondie wieder wach wird und wir die Vorbereitungen für den Herbstsuppenbesuch treffen.

Kaffiknopf bei DaWanda

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muckla - 19. Nov, 11:32
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An einem Sturmtag ...
... Tulpen stecken, Gerümpel identifizieren,...
kaffeemäulchen - 18. Nov, 14:13
...hängt nun an...
...hängt nun an unserem Kühlschrank, damit...
Juliane | Fröken Skicklig (Gast) - 18. Nov, 10:48

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