Sonntag, 19. April 2009

Happy Birthday to KAFFIKNOPF



Give me five! Heute vor fünf Jahren habe ich begonnen, diesen Blog zu schreiben. Also greift zu, greift zu, hier ist Kaffi und Cheesecake in Massen. Das feiern wir und machen ein Tänzchen und schauen mal, wie es mit diesem Blog weitergeht. Ich lese selten weit zurück, aber wenn, dann muss ich schmunzeln, wie sich der Ivalou-Blog mit der Zeit verwandelt hat. Lauter Schnipsel der letzten fünf Jahre. (Seit zwei Wochen ist mein Tagebuchkalender verschwunden, also habe ich zur Zeit nur den Blog zum Dokumentieren.)
Hier kommt das kleine Geburtstags-Giveaway, das ich versprochen habe. Voilà.




Diese beiden Platzdeckchen warten darauf, bekleckert und bekrümelt zu werden - also, worauf warten? Hinterlasst einfach einen Kommentar in diesem Post. Der Gewinner wird am 1. Mai ausgelost und bekannt gegeben. So play along my fellows.


Freitag, 17. April 2009

Cookie und Pia

Neu im Shop! Zwei Däumlinge, so ähnlich wie Millie aus dem Frühlingsgiveaway.



Däumling Cookie
Dieses Däumlingmädchen liebt exessive Tea Partys um Mitternacht und hat immer eine geheime Quelle zum besten Shortbread der Stadt parat.





Däumling Pia
Sie ist eine verträumte kleine Dame, die am besten bei Kaffeeduft einschlafen kann und locker dreizehn, vierzehn Stunden am Tag schläft. Aber trotzdem ist sie Profi im Gute Nacht Küsschen geben und hinterlässt kleine Spuren von ihrem Milchbart an der Wange.



Mehr Fotos und Informationen in meinem Etsyshop.

Langsamer Abschied von Ostern



Im denkbar ulkigsten Ramschladen habe ich dieses schöne Garn gefunden, mal sehen, ob es sich auf der Maschine gut näht. Aber noch viel schöner sind die alten Papp-Ostereier, die ich mitnehmen musste und nicht wieder hergebe. Leider weiß ich nicht genau, wie alt sie sind, aber mindestens 50 Jahre lang haben sie wohl schon kleine und große Herzen fürs Nestersuchen mit Überraschungen belohnt.
(Ok, da müssen nochmal bessere Fotos her.)



Auf der Ausfahrt zum Laden hat Nounou das neue Bonnet Probe getragen. Oh so strawberry!



Donnerstag, 16. April 2009

Kommentare, Tollipop Giveaway und süße Puppen

Hurraaaa, vor dem großen Kaffiknopf Bloggeburtstags Giveaway habe ich rechtzeitig herausgefunden, dass ich selber einstellen kann, wer hier kommentieren darf. Ich Torfnuss, dachte, das liegt an Twoday und habe schon wieder Bloghostwechsel überlegt. Also, endlich kann jeder einfach ohne Registrierung einen Kommentar hinterlassen.

Bis Freitag (morgen) gibt es die Möglichkeit, beim großen Tollipop Giveaway mitzumachen! Schnell rüberhuschen. Es lohnt sich - drei super cute gerahmte Bilder und mehr sind zu vergeben. Mein Liebling ist "Pip" - sie sieht aus wie ... na ihr wisst es schon.



Bin ich schon zu alt für Puppen? Ist Nou noch zu jung dafür? Oh, ich glaube, beides geht gar nicht. Jedenfalls nicht, wenn ich die wunderschönen Puppen von Froken Skicklig sehe. Eintausend kleine Details und so liebevoll genäht - und in englisch, schwedisch und deutsch geschrieben. Das müsst ihr euch anschauen - auch, wenn ihr kein Mädchen seid, hehe.

Mittwoch, 15. April 2009

vacation mooooood



Das war mein Morgenblick aus dem Fenster, das selbst ein wenig wie eine Schiffskombüse war. Ich sitze schon wieder am Tisch in der großen Stadt, und bin doch noch felsenfest in unserem Ferienhäuschen ... Natur tut so gut. Ich war lange genug, um Boot zu rudern, Fahrrad zu fahren, mit Kühen zu muhen, einen echten Hasen zu treffen, im Wald zu spazieren, beim Zahnarzt zu schwitzen, die familienbegehrten Maccadamia-Möhren zu kochen und in zwei Gästebücher zu schreiben. Und: lange genug, um alle Stressfalten der letzten drei Monate glätten zu lassen. Vom Wind, vom Hollywoodschaukeln, vom Weinchen und Sterne gucken.
Auch im Urlaub ging zu viel Kaffi über meine Lippen - aber berechtigt, Mini Blondie hat gemeinsam mit der Sonne über ihre Bettkante geschaut (halb sechs! in der Früh). Ich habe aber nur zwei Ostereier gegessen, ich glaube, alle anderen hat der Spiderpigträger verspeist. Or did somebody double egged a car?





Fotos, Fotos - wurden unzählige von uns Acht gemacht - wer weiß, wie oft wir sie wirklich anschauen? Wichtiger sind mir die Bilder, die ich mit meinen Augen nach innen geknipst habe, in mein Erinnerungsgepäck. Und dafür habe ich lange, lange auf den See geschaut. Vierzig Schwäne landen abends gleichzeitig auf dem Wasser und rennen halb in der Luft, halb eingetaucht die letzten Schritte. Möwen haben ihren Rhythmus der Harmonie verschrieben (auch wenn ihr Gekreische nicht so klingt). Morgens schwimmen sie Richtung Sonne, mittags fangen sie Fische, nachmittags schaukeln sie ihre Bäuche, abends toben sie durch die Luft.
Der Urlaub hat mir zu einer Einsicht verholfen, die ich hoffentlich nicht mit dem Schmutz der Wäsche davon spülen werde: Ich muss nicht viel anders leben als diese Möwen.

Sechs Tage Sonnenschein fühlten sich nach dem langen Winter wie eine Rarität an ... Die Magnolien blühen fast, Tulpen machen sich gerade an ihr Werk und die Bäume kronen sich heimlich über Nacht in Grün. Die Wiesen sind saftig und prahlen mit ihren kleinen Liebtmich-Liebtmichnichts. Das dickste Gänseblümchen habe ich mir abgepflückt.



Denkt auch noch jemand, dass ich bisher nicht genug Bonnetfotos gebloggt habe? Gut, hier sind nämlich noch mehr.
Just in case.





Fängt jetzt der Alltag an? Nein, hehe. Jetzt klingt der Urlaubsabend aus, und der Frühling geht weiter. In der Post war eine Ministoffbestellung und im Gepäck eine große Tüte voller Stoffschätze, ich ich bald zeigen muss.
Nou schläft schon und träumt sicher von ihren Krahh-Krahhs und den Schokokücken, die sie so gern geküsst und dann in den Kopf gebissen hat.
Und bei euch? Was war euer schönster Ostermoment?

Montag, 13. April 2009

oh so Chocolate!

Bevor sie alle aufgenascht sind - voilà, ein schneller Blick auf die zweite Pralinenwerkstatt. Natürlich ist Ostern der zweitbeste Anlass zum Pralinenverschenken, und auch wenn ich es zeitlich kaum unterbekommen habe, konnte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Ich habe diesmal die Schokoladen quasi umgedreht: Die Ganache aus dunkler Schokolade, gewürzt mit Lady Grey Tea von Twinnings, als Schnittpraline. Umhüllt mit weißer Schokolade und verziert mit kandierten Veilchen, Ingwer, Kokos, Himbeerpuder oder Goldperlen.





Sehr lecker, auch wenn es alles nicht so funktioniert hat, wie es sollte, die Schokolade beinahe gleich am Anfang durch Wasser ruiniert wurde, die Ganache viel zu weich war und die fertigen Pralinen dann alle am Trüffelgitter kleben blieben. Trotzdem lecker - und am meisten Spaß hat das Verpacken in die Boxen von Martha Stewart gemacht.





Dieses Jahr ist es schon so warm draußen, dass ich die Pralinen lieber nur kurz für ein Foto im Gras "versteckt" habe.
Jetzt ruft ... Mamas alte Nähmaschine. Ja, ich saß schon fast jeden Tag dran und werde möglicherweise mit vier abgeschlossenen Projekten nach Hause fahren. Wenn wir nicht kurzentschlossen das Häuschen gegenüber mit den Obstbäumen besetzen. In das haben wir uns beide sofort verliebt.

Freitag, 10. April 2009

a little bit late, the lucky winner is:

Jetzt ist alles gut - auch wenn ich den Eintrag gerade das zweite Mal schreibe, weil ich das Fenster aus Versehen geschlossen habe. Das Internet ist hier zwar so langsam, dass man in der Zeit, die während des Hochladens eines Bildes vergeht, eine Torte backen könnte ... aber ich bin ja jetzt im Urlaub.
Das Ferienhaus ist bezogen, die Vorräte verstaut, der hungrige Magen mit Wohlfühlnudeln beruhigt. Die Sonne scheint treu den ganzen Tag und hinter dem Haus spielt der Torgelower See Meer für mich. Wir haben heute Ostwind, es fühlt sich wirklich an wie am Meer. Wir sind Landstraße hergefahren und ich habe gemerkt, wieviel Frühlingsblühen ich schon verpasst habe. Die Kastanien wedeln schon mit knittrigem Grün, die Buschwindröschen haben dem Wald einen Osterteppich zurecht gelegt und viele weißblütrige Bäumchen und Büsche wipfeln in der Luft. Hurra!
Mini Blondie sagt jetzt "Kra Kra" wenn sie eine Krähe hört und saß heute schon verzaubert im Ruderboot.
Für den Osterurlaub mit der meisten Sonne seit neun Jahren (sagt die muckla) habe ich angry chickens Bonnet genäht. Es ist noch etwas groß und Nou mag es nicht so gern anziehen, wie ich es anschauen möchte. Ich hoffe, sie findet es besser, wenn sie herausfindet, dass es zu ihrer Bluse passt.



Ja, ich habe euch mit Absicht ein bisschen "suchen" lassen. Hier kommt der Gewinner von Däumling Millie: Tadaaaaaa!



Congratulations, tournesol, und vielen Dank an euch alle fürs Mitspielen. Nicht traurig sein, wenn es diesmal nicht geklappt hat. Es gibt ja bald das große Bloggeburtstags-Give Away.
Jetzt hoffe ich, dass alle so eine freundliche Sonne vor der Tür haben, ein paar köstliche Dinge auf dem Osterspeiseplan und ein schönes Crafting Projekt auf den Knien. Knit or sew on, fellow! Holiday crafting is the best, right.

Finally, hier die Fotos :)

Donnerstag, 9. April 2009

velvet trouble

Null Punkte für Frau Tulpe. Der Laden hat zwar alle meine Lieblingsstoffe, aber nicht ein bisschen Freundlichkeit, Kompetenz und Verkaufstalent im Regal. Gut, ich wollte nur ein Samtband kaufen und wäre wohl mit sechs mal 33 cm Stoff dazu wiedergekommen ... Dabei habe ich den gerade erst erhaltenen Stoff von Panducah noch nicht einmal gepostet. Aber Frau Tulpe hat nun mal die geliebten japanischen Stoffe, an die so schwer ranzukommen ist. Immerhin habe ich jetzt herausgefunden, dass sie von Kokka sind. Aber direkt in Japan zu bestellen, ist auch keine Alternative.
Nachdem ich eine halbe Stunde unbeachtet im Laden stand, höflich wartend, weil die eine vorhandene Verkäuferin einer Kundin bei der Wachstischtuchauswahl zur Seite stehen musste - und sich der Laden füllte - ging es gleich zur nächsten Kundin weiter. Die kam mit einer seitenlangen Liste von Stoffen an, die sie im Internet rausgesucht hatte und jetzt anschauen wollte. Aber die Stoffe mussten erst einmal alle noch gefunden werden ... Das weckt nicht gerade Vertrauen, wenn die Verkäuferin die Stoffrollen durch die Gegend wirft. Und nein, es war natürlich nicht möglich, eben zwischendurch einen Meter Samtband abzuschneiden ... Für mich war die Zeit um, Zeit für Mini Blondies Mittagessen und Schläfchen.
Im Cupcakes habe ich mir das Gemüt wieder ausgleichende Muffins gekauft, dort gab es heute als Gourmet of the Day Citron Cupcake - aber auch hier von Freundlichkeit keine Spur. Was ist nur mit den Leuten los? Eine Woche schönstes Wetter, und alle sind schon wieder wie immer.
Nur Mini Blondie verbreitet gute Laune. Sie hat die Straßenbahnfahrt genossen, die Leute angelacht und einigen extra ihr Brötchen vorgegessen. Dabei nickt sie heftig und sagt ganz laut: Ja, ja! Ein alter Mann neben uns hatte ein Sprichwort parat: "Trocken Brot macht Wangenrot."
Morgen ist Startschuss für den Osterurlaub - seid ihr auch schon so am Limit und absolut urlaubsreif? Ich würde natürlich am Liebsten meine Nähmaschine als erstes in den Koffer packen, sie dann draußen im Garten aufbauen und den ganzen Tag nur nähen. Zum Beispiel etwas aus diesen neuen Stoffen - ja, man kann es nicht leugnen, bei der Auswahl im März war ich schon in Frühlingsfarbenlaune.











Oh so fairy ... ich habe wohl gerade einen Feentick. Vielleicht, weil mich ihr Liebreiz sehr an jemanden erinnert ...
Einen sonnigen Nachmittag - die Spannung steigt, bis 18 Uhr kann jeder noch bei dem Give Away mitmachen. Play along!

Donnerstag, 2. April 2009

Welcome Spring Give Away

Trööötrööööt - die Stadt schüttelt sich den Staub aus den Taschen und wärmt die Erde vor für Tulpen, Magnolien und Maikätzchen. (Ja, Maikätzchen brachen einen warmen Fleck zum Schnurren.) Und ich werde den Balkon putzen, damit Mini Blondie und ich gemütliche Plantsch- und Manschnachmittage darauf verbringen können.



Please meet little Millie. Der erste von hoffentlich vielen Däumlingen, demnächst in meinem Shop. Millie ist das kleine Frühlings Give Away für euch. Tröööööttröööt. Hinterlasst in diesem Post einfach einen Kommentar bis Donnerstag in einer Woche, 18 Uhr. Den Gewinner geben wir wieder kurz danach bekannt. Meine besondere Auslosungshelferin wird hoffentlich auch diesmal wieder mitmachen und den Gewinner ziehen.
Spielt doch gerne alle mit - es hat soviel Spaß gemacht das letzte Mal.





Die Vorderseite ist aus Schurwollefilz genäht, das Gesicht habe ich mit der Hand aufgenäht. Die Rückseite ist ein Stoff aus Japan von the little good-ness. Und ja, es ist das erste Püppchen mit meinem Kaffiknopflabel. Hurra.

For some english speaking readers: To be counted in the Give Away, just leave a comment to this post until next thursday, 6 o´clock.

like thrifting

Ein Besuch bei Omama ist für meine Flohmarktjägerseele erfolgreicher als jeder Berliner Flohmarkt. Zwischen viel Ramsch sind ein paar Schätze verborgen, und Oma ist am Aussortieren. Die Osterdecke ist zwar kind of quietschig, aber irgendwie passt sie gerade in unsere allgemeine Hasenliebe hinein.
Der Kuchenteller hats mir angetan, von Bavaria, das genaue Alter muss ich noch bestimmen (Hjortron, ich brauche dein Buch!). Auf jeden Fall ist er noch von meiner Urgroßmutter.
Außerdem abgestaubt: eine Milchkanne und zwei riesige Emailleschüsseln.
Und seht ihr die beiden Gläser Latte Macciato, wie sie da auf dem Balkon stehen? Sie kündigen euch das Give Away an, das heute im Laufe des Tages gepostet wird.





PS: Es ist halb Neun durch und Mini Blondie schläft immer noch! Das ist ein seltener Luxus, sonst steht sie schon um Sieben auf. Die Zeitumstellung hat uns ganz schön durcheinander gebracht, aber dafür ist es abends länger hell und weckt schon die Sehnsucht nach den ganz langen Sommerabenden ... Aber erstmal wollen wir Ostern ohne nasse Füsse erleben!
Hat jemand von euch Ostereier bemalt? Irgendeine Lieblingstechnik?

Dienstag, 31. März 2009

kaffiknopf und das schönste Paket der Welt



Oh, ich liebe meinen weißen Briefkasten und alle gelben Fahrräder und Autos der Stadt - sie bringen mir wunderbare Post ins Haus.
Mein Etsy Shop ist zwar immer noch nicht mit weiteren Items bestückt (noch ein bisschen Geduld), aber ich habe schon die Labels bekommen handmade by kaffiknopf, sogar mit einem kleinen Knopfsymbol versehen.
Bei DaWanda habe ich den Shop von morgen ist gestern heute gefunden - ich werde zwar nicht aus dem Namen schlau, aber ich könnte den Shop sofort leerkaufen. Schaut es euch mal an, die Sachen haben alle ihre ganz besonderen Details und sind einfach nur schön. Ich liebe ja alles, was mit Papier zu tun hat und neben genähten, gefilzten Dingen gibt es auch tolle Geschenktüten mit Siebdruck, Anhänger und und und ... Mini Blondie kann jetzt allein ihre Spieluhr aufziehen und die, die sie bisher immer hatte, war eigentlich nur Provisorium. Ich wollte ihr selbst eine nähen, aber nun hatte ich mich schon in den Hasen verliebt, der Mozarts Wiegenlied spielt. Sie hat ihn noch nicht in ihr Herz geschlossen, aber ich bin sicher, das kommt noch, schließlich hat sie eine ganz besondere Liebe zu Hasen (naja, zu Schafen, Bären und Hunden auch) und sagt auch "Ha-di".





Ich habe noch eine Karte gekauft, die aus verschiedenen Papieren zu einer Blume mit Blättern genäht ist. Kann man vielleicht erkennen. Die Shopbeschreibung verriet schon, dass auf die Verpackung wert gelegt wird - aber als ich das Paket ausgepackt habe, übertraf das alle Vorstellungen. Ich glaube, die Verpackung machts! Daran kann man ablesen, was für ein Verhältnis der Absender zu seinen Artikeln hat und wie liebevoll gearbeitet wird. Und dieses Paket ist das Schönste, was ich je bekommen habe. Von außen mit bedrucktem Klebeband wie ein Geschenk versehen, die einzelnen Artikel als Geschenke verpackt (selbst hergestellte Verpackung und Anhänger) und noch ein Dankeschön dazu: ein Stoffanhänger mit einem Vogel bedruckt.



Und eben gerade aus dem Briefkasten gefischt: Die neue Ausgabe der SEW HIP. Hurraaaa! Jetzt komme ich schon wieder nicht zum Nähen, weil ich erstmal durchblättern muss. Das Kleid auf dem Cover sieht sehr süß aus - wenn Mini Blondie ein bisschen zuverlässiger auf ihren zwei Beinen bleibt, muss ich es für sie machen. Ich werde schon mal den Stoff dafür auswählen, hehe. Sie ist jetzt ein Jahr und drei Monate alt ... ich kann es kaum erwarten, wann wir gemeinsame Näh Sessions, so wie Soulemama sie beschreibt, verbringen werden.
Und liebe Freunde, ich habe schon einmal den Balkon getestet - ich glaube, noch in dieser Woche kann ich zum Nachmittagskaffi darauf sitzen und das versprochene Frühlingsbegrüßungs-Giveaway ausrufen. Don´t forget to check!

Montag, 30. März 2009

I´m loving right now ...

° Das Wort maigrün
° Porree schneiden - diese Konsistenz, wie Butter!
° Meine neue Starbuckstasse
° Fremde Gewohnheiten beobachten und mich darauf verlassen
° Urlaubspläne heranspülen lassen
° Battis Morgenfrisur
° Ihren Humor



Donnerstag, 26. März 2009

elefante

Diesen Rüsselkumpel habe ich (vermutlich) noch im November begonnen - auch wieder ein Muster von Susan B. Anderson. Ich habe es mir einfach gemacht und nicht mit neun Farben gestrickt, sondern eine Wolle genommen, die automatisch den Farbverlauf verändert. Allerdings bin ich nicht so glücklich mit dem Ergebnis. Die Wolle ist zu dünn, mit dickerem Garn wäre er stabiler gewesen. In der Anleitung sah es super cute aus, so kurze Beine und den Kopf so auf den Rüssel gestützt.
Die Ohren sind gehäkelt, das konnte ich noch gar nicht, hatte beim ersten Versuch ewig "auf der Stelle gehäkelt". Omi musste das mithelfen, man sieht es noch, mein Ohr ist zu straff geworden. Jetzt sieht Elefante auch aus wie ein kleines Knickohr. Aber er ist nicht für Nou, auch wenn sie ihn schon ordentlich durchgeknuddelt hat. Ihr Dezember-Kumpan bekommt ihn jetzt viel zu spät nachträglich zum Geburtstag und füttert ihn hoffentlich täglich mit einer Dinkelstange.



Ist Elefante einmal auf die Seite gefallen, steht er von allein nicht wieder auf. Es könnte ja ein Sonnenstrahl vorbei kommen und ihm den Bauch wärmen. Man darf ihn auch nicht an Tischkanten setzen - er versucht, herunter zu fliegen. Das ist aber nicht gut für seine Ohren, sie sind schon ganz schief und zerflattert.





Jetzt gerade on my needles: Ein dicker Strickhase. (Auch von Susan B. Anderson) Der ist aber endlich mal für meine Kleine, hoffentlich wird er zu Ostern fertig, nicht erst zu Weihnachten.

PS: Wem habe ich meinen roten Hut und das Buch "Mein Leben als Suchmaschine" von Horst Evers ausgeliehen? Brauche beides dringend wieder!

Mittwoch, 25. März 2009

Wir können doch die ganze Welt retten

Meine Überlegungen von neulich wandern über Berg und Tal. Von dem fetten Fragezeigen "Wo anfangen?" hin zu der Suche nach den ärmsten Ländern der Welt, weiter an der Erkenntnis entlang, dass Geld allein nicht hilft. Dann kommt der Rückweg ins "Helfen geht auch hier vor Ort", und der ist mühsam, denn selbst im eigenen Umkreis ist, wenn man länger hinschaut, schon so viel in Schieflage, dass ich verzagen könnte. Welche Maschen soll ich aufnehmen? Ganz schnell bin ich in dem Kreisverkehr angelangt "Muss ich denn jetzt die ganze Welt retten? - Am besten ja, aber das schaffe ich nie." Und dann tauchen erstmal wieder die eigenen Reklametafeln auf: Fahrradsitz kaufen, ein neuer Drucker wäre gut, in der Wohnung fehlen noch Möbel ... und Stoffe. Und schwups bin ich auf der Straße, die in eine ganz andere Richtung führt. Oh, hier wachsen ja Blumen am Rand ...
Es ist vielleicht kein falscher Ansatz, danach zu gehen, wie man so richtig effektiv helfen kann - aber dieser Ansatz deprimiert. Weil es immer nur in kleinen Schritten voran geht. Weil viele Hände mitmachen müssen, damit sich etwas verändert. Wenn ich alleine nur Fair Trade Lebensmittel esse, wenn nur ich nicht mehr bei H&M und all den Konzernen einkaufe, die den Menschen, die die Sachen nähen, weniger zahlen als mein täglicher Kaffee kostet, wird sich nichs ändern.
Es geht sicher nicht nur mir so, dass ich den sehen will, dem ich helfe, die Erleichterung im Gesicht und nicht länger mehr Hoffnung, sondern Glück.
Aber - warum soll für andere das Materielle Glück sein, wenn es das für mich doch auch nicht ist. Geld macht niemanden glücklich und auch nur heute satt. Und während ich nach einem Projekt suche, wo ich weiß: Das ist mein Platz zum Helfen, kann ich doch heute schon die ganze Welt retten.
Das glaubt ihr nicht? Es ist so viel einfacher, als ich dachte.
Paulo Coelho schreibt in seinem Buch Sei wie ein Fluss, der still die Nacht durchströmt viele kluge Gedanken über das Leben. Er zitiert Matthäus mit der Frage, die am Ende eines Lebens steht, und die wird nicht sein "Wie habe ich gelebt?", sondern: "Wie habe ich geliebt?"
Menschen, die geliebt werden, lieben "zurück". Es braucht vielleicht etwas länger, weil es für Manchen so ungewohnt ist ... aber die Liebe wächst und wurzelt fest.
Ich gehe mit dem Kinderwagen durch die Stadt und sehe jedem, an dem ich vorbei gehe, ins Gesicht, in die Augen. Das ist ungewohnt! Nach einer halben Stunde ist es sogar anstrengend - soviele Augenpaare, soviele Geschichten, die man darin findet. Vielleicht Zehn von Hundert schauen mich auch an. Die meisten gucken in dem Moment der Begegnung zur Seite, ganz bewusst. Sie sind es nicht gewohnt, dass jemand neugierig auf sie ist, oder sie sind in ihrem Alltagsstrudel aus Geschäftigkeit gefangen. Ein Lächeln kann ihren verhangenen Himmel aufhellen, Mut bringen.
In dem Moment, wo ich Einem in die Augen sehe, der mit seiner Zigarette die Stadtluft noch ein bisschen mehr verpestet, kann ich mich nicht mehr ärgern, weil seine Augen immer etwas erzählen. Kummer, Angst, Einsamkeit, Verrat. So selten sieht jemand glücklich aus, hier in der großen Stadt, wo doch für jeden genug Freunde da sein müssten.
So viele Menschen sehe ich dieses einzige Mal in meinem ganzen Leben. Ich habe nur zehn Sekunden zum Anschauen. Ein Lächeln braucht drei.

Montag, 23. März 2009

Mini Hausfrau

Man kann nicht genug Wäscheständer und Bügelbretter im Haus haben - vor allem, wo es vor den Türen wieder mehr nach Herbst als nach Frühling aussieht! Bei Ebay haben wir dieses süße, alte Holzspielzeug gefunden (übrigens bei der Suche nach einer besseren Wäscheberglösung für uns, davon sind wir erstmal wieder abgekommen). Da kann Mini Blondie jetzt die Scraps aufhängen und Battis Socken plätten. Sie hängt allerdings die Stoffe lieber ab als auf und knabbert am liebsten an den Holzklammern.







Dunkle Pralinen mit Vanillefüllung und kandierten Veilchen
Holter di Polter habe ich, mit Mucklas Verstärkung, letzte Woche Pralinen gemacht. Ich musste es einfach ausprobieren und es ging schief, wie erwartet. Die Schokolade ist dauernd fest geworden, weil es in der Küche viel zu kalt war. Aber - die Ergebnisse sahen (die meisten sind schon verschenkt oder gegessen) zwar lustig aus, haben aber wirklich köstlich geschmeckt. Der größte Spaß war die Vintage Schürze, die ich jetzt gerne in der Küche beim Werkeln trage. Muckla wurde auch mit einer versehen. Jetzt werde ich mal meinen Stash sichten und eine Schürze nähen. Es gibt natürlich die passende Community Tie one on von Schürzennäherinnen. Da gibt es auch regelmäßig Themen, nach denen alle eine Schürze machen. Check it out. Das englische Wort apron klingt ohne Frage wesentlich schicker als "Schürze".

Mittwoch, 18. März 2009

Navajo

Ich mag mich am liebsten, wenn ich mit dir zusammen bin.

Navajo Indianer


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