Samstag, 26. Juli 2008

will auch

Gerade noch war ich ganz traurig, dass diese Gratitude Wraps aus Soule Mamas Shop schon alle verkauft sind, da entdecke ich, dass es dafür die Anleitung gibt - noch viel besser! 58$ hätte ich Filou eh schlecht verkaufen können. Das hier!
Draußen quakt eine Ente. Mir ist dieses Jahr sehr sommerlich, obwohl wir noch gar nicht baden waren. Das kommt vom Beeren und Pflaumen pflücken. Aber, Freunde, auch wenn es noch ein paar Tage 30 Grad sein mag - ich habe letzte Woche den ersten Kürbis gekauft. Der Herbst ist nahe.
Jetzt ans Nordkap fahren, Postkarten nach Alaska verschicken, Ravioli selber machen, Salat aus Steilbeeten ernten, Groschen sparen und Glühwürmchen um die Wette auspusten. Versprich mir, das wir das machen - sobald Babygirl wieder Autofahren mag.

Donnerstag, 24. Juli 2008

...

Alla Kalyna Makeev!

Dienstag, 22. Juli 2008

Wintermäntel

Unsere Mäntel werden dicker
die Innentaschen beulen sich
weil wir nicht aussprechen
was in uns steht.
So steht es zwischen uns
entfernt uns zuverlässig
deine Wimpern
erkenne ich schon nicht mehr

Dienstag, 15. Juli 2008

Nicht

Viel zu lange nicht zu ebener Erde gelebt
Windmühlen dem Garten aufgesteckt
Teig um Mitternacht mit einem Handmixer gerührt
Nicht mehr den Wolken bei ihren Zügen aufgewartet
Nicht Gurken geerntet und nichts in den Herbst versprochen
Keine Nacht im Bienenhaus geblieben und schwer geatmet
Und nicht dein Lächeln gezählt

Mittwoch, 25. Juni 2008

Okker Gokker

Sie passen sicher erst wenn sie ein Jahr alt ist, aber ich musste schon mal zugreifen. In Friedenau gibt es einen Laden wo dänische Kleider, nur einmal von Models getragen, günstig verkauft werden. Ein paar Kindersachen gibt es auch. Und ich bin jetzt Fan von Okker Gokker.

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war am samstag

fete de la musique? jedenfalls war im prenzelauer berg alles voller musik mit den dazugehörigen rumpeligen musikanten. diese kleine oma hat sich nur mit den haarspitzen aus dem fenster gewagt.

Junianouk-378

Montag, 23. Juni 2008

Ich bete wieder, du Erlauchter

Ich bete wieder, du Erlauchter,
du hörst mich wieder durch den Wind,
weil meine Tiefen nie gebrauchter
rauschender Worte mächtig sind.

Ich war zerstreut; an Widersacher
in Stücken war verteilt mein Ich.
O Gott, mich lachten alle Lacher,
und alle Trinker tranken mich.

In Höfen hab ich mich gesammelt
aus Abfall und aus altem Glas,
mit halbem Mund dich angestammelt,
dich, ewiger aus Ebenmaß.
Wie hob ich meine halben Hände
zu dir in namenlosem Flehn,
dass ich die Augen wiederfände,
mit denen ich dich angesehn.

Ich war ein Haus nach einem Brand,
darin nur Mörder manchmal schlafen,
eh ihre hungerigen Strafen
sie weiterjagen in das Land;
ich war wie eine Stadt am Meer,
wenn eine Seuche sie bedrängte,
die sich wie eine Leiche schwer
den Kindern in die Hände hängte.

Ich war mir fremd wie irgendwer
und wusste nur von ihm, dass er
einst meine junge Mutter kränkte,
als sie mich trug,
und dass ihr Herz, das eingeengte,
sehr schmerzhaft an mein Keimen schlug.

Jetzt bin ich wieder aufgebaut
aus allen Stücken meiner Schande
und sehne mich nach einem Bande,
nach einem einigen Verstande,
der mich wie ein Ding überschaut, -
nach deines Herzens großen Händen -
(o kämen sie doch auf mich zu)
ich zähle mich, mein Gott, und du,
du hast das Recht, mich zu verschwenden.


Rainer Maria Rilke, 18.9.1901, Westerwede

Sonntag, 22. Juni 2008

Herumtaggen

Diese Fragen gehen gerade auf meinen Lieblingsblogs herum und ich dachte, es ist spaßig, auch mal mitzumachen. Auch wenn es eigentlich albern ist und gar nicht so leicht zu beantworten. Aber das Baby schläft gerade und Filou backt einen Kuchen, also... here we go:

What I was doing 10 years ago:
Sommer 1998 - ich dachte gar nicht, dass das schon 10 Jahre her ist. Crazy! Die Zeitspanne hört sich so an, als sollte da wirklich etwas wichtiges passiert sein, in den Jahren. Aber gut, das war ja erst der Anfang. Ich war noch in der Schule, 11. Klasse und hatte überhaupt keine Lust mehr, das Abi durchzuziehen. Ich wollte an die Lette-Schule, Fotodesign studieren. Zum Glück hab ich das Abi doch gemacht. Marcel, Schwäni, Hofmän und Kässi wurden in dem Jahr schon fertig und wir saßen im Garten und haben ihre Hefter verbrannt. In dem Sommer habe ich viele Nächte durchgemacht und es hat mir überhaupt nichts ausgemacht. Ich war noch zu Hause, in meinem schönen Dachzimmerchen und es war eine herrliche Zeit. Sorglos wie dann nie wieder.
What is on your to do list today (in no particular order):
Uuuh, it´s sunday! Und das Problem ist, meine to do list reicht immer für einen ganzen Monat. Aber wie war das? First things first. Also, es gibt ein Geschenkchen fertig zu machen für das am Mittwoch geborene Newby. Dann soll in einem Rutsch auch gleich noch der Quilt für Ela fertig werden. Das reicht dann auch an der Nähmaschine. Dann werde ich alles was herumliegt wegräumen, Oma schreiben, die Steuererklärung fertig machen und vor allem die Zeit mit Filou und meinem baby girl genießen. Sie ist ganz emsig am üben und dreht sich um die eigene Achse. Am liebsten würde sie schon loskrabbeln. Heute Nachmittag gehts beachen (wir gucken nur zu) und dann 20.45 das letzte Viertelfinal-Spiel. (Schwer nur den Holland-Rausschmiss gestern verkraftet.)
Snacks I enjoy:
Well, wie lange habt ihr Zeit? :) Ich hätte nichts dagegen, wenn der Speiseplan täglich aus einer warmen Mahlzeit bestünde und der Rest: Snacks.
Kuchen aller Art (Brownies, Frankfurter Kranz, Erdbeerkuchen, Cup Cakes, Muffins, Blondies, Käsekuchen, Carrot Cake, Blaubeermarmorkuchen ... and on and on), Äpfel (five apples a day keep the doctor away), Melone, Erdbeeren, Knusperstangen aus dem Reformhaus (ja, total lecker), Hollandpommes, Nachos, Backs (ist auch ein Snack, kann nur Oma machen), zwei Cheeseburger ... hier höre ich jetzt lieber auf, ich bekomme nämlich Hunger!
Things I would I do if I was a billionaire:
Mehr Steuern zahlen. :) Diese Art von Fragen finde ich blöd. Ich glaube nicht, dass ich andere Dinge tun würde, wenn ich auf einen Schlag mehr Geld hätte, sondern lebe mehr nach dem Prinzip: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Alles, was ich tun will, wird nicht am Geld scheitern. Oder Moment, vielleicht würde ich dann all die hässlichen Häuser hier in der Stadt abreißen lassen, das wäre doch eine gute Idee.
Places I have lived:
Bisher noch gar nicht viele - wenn ich lese, wo die anderen schon überall gelebt haben. 20 Jahre in Grabow und fast 8 Jahre in Berlin. Wobei: Riesenunterschied, ob in Moabit oder im Prenzlauer Berg.
Jobs I have had:
Ok - nicht lachen: Das erste Taschengeld haben meine mittlere Schwester und ich uns mit Kohleneinsammeln verdient. Jawohl! Dann kam als nächstes: Für die Sommerferien Küchenhilfe in einer Vollwert-Pension (als Gegenleistung durfte ich Reiten lernen), ein paar Artikel für die Ludwigsluster Tageszeitung ließen wieder hoffen, wurden aber bald wieder gegen einen sehr ruhmreichen Job abgelöst: Eimer henkeln. Ja, genau. Das habe ich etwa eine Woche durchgehalten. In Berlin dann: Babysitterin bei Alvaro, Verkäuferin im Arte Presente, danach endlich ein Job mit gutem Geld: Werkstudentin bei Siemens. Ja, so bekommt man die Zeit herum. Im nächsten Jahr kam mein Lieblingsjob: Praktikantin bei der Zeitschrift DAS MAGAZIN, wo ich auch noch ein paar mal Urlaubsvertretung gemacht habe. In der Zeit fing ich da an, wo ich auch jetzt angekommen bin: freie Autorin für verschiedene Sachen. Ein halbes Jahr habe ich noch parallel als Barista bei Balzac gearbeitet - alles nur wegen der tollen Espressomaschine ;)

Well, und jetzt will ich mehr wissen von:
muckla, anja, stefan, connilynn

Freitag, 20. Juni 2008

Post

Wo ist Mishawaka?

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Mittwoch, 18. Juni 2008

Chinahof

Im Hinterhof die Hummel summt
jedes Fenster an es ist noch
nicht Sommer aber
auch nichts anderes. Wir kochen
mit Safran das passt
zu deiner Augenfarbe und
sprechen nicht viel.
Was ist uns ab
handen gekommen?
Wir verstehen uns
jeder sich selbst aber
lesen am gleichen Buch.
Du erfindest dein eigenes China und
als ich an die Grenze komme
nimmst du mich
nicht mit.

Kallinchen

Das verschnörkelte, verfallene Steinhaus, das rote Metallauto am Straßenrand. Ein junges Reh hat dich angeblickt als wollte es mit. Wie waren wir hier her gekommen? Du wolltest immer mal in ein Hotel mit Bademänteln. Ich hatte wirklich vergessen, wie hoch Nadelwälder waren. Laut und träge drückten die Züge sich über die Schienen. Mein Kind sah mich unaufhaltsam an und wusste alles von mir.

Sonntag, 8. Juni 2008

lovely little day

summer thankfuls

01: my sleeping smiling baby girl
02: waiting for the perfect song
03: cake
04: and more cake
05: the theeth of kirsten dunst
06: a kind hope that there is some huge rain coming soon
07: autumn is my friend
08: strawberry kisses
09: you, you

10: bonus track: some day you will talk to me

Dienstag, 6. Mai 2008

Adieu

Vorsichtig löse ich meine Finger aus deinem Haar und lasse los. Kann sie doch nicht zerraufen, bin nicht mutig noch habe ich ein Recht darauf. Millimeterweise gebe ich zurück was mir nicht bestimmt ist und sehe mit Absicht davon ab. In die Ohren stopfe ich Lavendel damit ich nicht mehr höre was süß schmeckt und zerstört. Adieu.
Nur noch eine Stunde bei dir sitzen werde ich und zusehen wie du schläfst und mir vertraust. An meine Katze erinnerst du mich und an das Leben. An das Leben.

Donnerstag, 17. April 2008

New York Cheese Cake

yeah it was good


April08-001

April08-002

Freitag, 11. April 2008

fridays noon desktop

April08-006
... Sieht gar nicht so viel anders aus, der Schreibtisch heute. Dafür spinnt der Drucker und druckt nur halbe Dokumente. Was man auf dem Bild erkennen kann: Ich habe den Igelfanten fertig gestellt. Bin noch nicht so ganz mit dem Kopf zufrieden - und der Rüssel ist viel zu lang geworden, deswegen muss mein Igelfant ihn mit Knoten tragen. Er hat noch keinen Namen - irgendwelche Vorschläge?
(My girl hat ihn heute schonmal betrachtet und immerhin - nicht vor Schreck geweint.)

April08-008
(Naja, ich muss noch ein besseres Foto machen, hier sieht man sein Auge gar nicht.)
Schönes Wochenende allerseits!

Dienstag, 8. April 2008

friday morning desktop

DSC_0060
Soulemama hat mich auf die Idee gebracht, mal jeden Freitag meinen Schreibtisch zu fotografieren. Hier das erste Bild, vom vorletzten Freitag - an einem Dienstag hochgestellt. In Zukunft aber regelmäßig und: wir werden sehen, obs mit der Arbeit auch schön voran geht.

PS: Missing my Flurfax

little bit busy

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her new friends

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märzbecher

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