In Amerika!
Wir sind angekommen. Manchester, New Hampshire, sommerheiß und grün grün grün!
Schmale Landstraßen, Berge, breite Flüsse und hohe Wälder, kleine Ortschaften ... wüsste ich es nicht besser, würde ich denken, ich bin doch in Norwegen. Die Menschen sind wirklich viel freundlicher als in der Heimat. Für eine Dollarnote, die ich Wechselgeld habe, bekomme ich ein "You´re the queen". Jeder nimmt Notiz von Mini Blondie und sagt mindestens "Oh so cute". Noch nervt es nicht. Es ist fast eine kleine Sicherheit, die Herzen hier erobern zu können. Als wir am Flughafen landeten und durch die Einreiseprozedur mussten, kam ich mir schon wie ein Eindringling vor. Wie das unartige Kind, dass dreckig und eine Stunde zu spät zum Abendbrot kommt. Nounou war nach den vielen Stunden auf engem Raum unglücklich, jetzt auch noch in einer engen Schlange warten zu müssen, da hat uns eine Ordnerin, die exakt so aussah und so redete wie Mai von Men in Trees, herauskommandiert und vorgenommen. Wow.
Es ist seltsam, hier zu sein. Ich dachte nicht, dass ich in meinem Leben wirklich einmal nach Amerika komme. Vielleicht, weil ich mich nicht damit abfinden will, dass es einen Ort gibt, der soweit weg ist von Zuhause. Es ist schön hier, auch wenn alles wie aufgepumpt wirkt. ALLES ist größer. Die Eichhörnchen, die Autos, die Straßen, die Supermärkte mit ihren Waren. (Das Angebot dort hat mich wirklich erschlagen und verzweifelt gemacht: Wie bringe ich all die Pies und Cakes heil mit nach Hause? Im Handgepäck?) Noch hält sich mein Vorurteil von einer gewissen Arroganz der Americans. Warum protzen die so? Warum halten die sich für das Gelbe vom Ei?
Die Zeitumstellung war langwierig, ich glaube, jetzt sind wir hier angekommen. Hier ist früher Nachmittag. Bei euch, meine Lieben, nur noch zwei Stunden Sonntag. Dass wir nicht in der selben Zeit leben, lässt die Entfernung noch größer erscheinen.
Was hier ganz anders ist: Abfälle wie Kartoffelschalen werden alle in den Ausguss geworfen, dann drückt man auf einen Schredderknopf und die Spüle frisst den Müll weg. Crazy! Es gibt hier keine Gehwege, die Appartmenthäuser sind sehr stickig, dafür aber sehr geräumig und voller Wandschränke. Überall gehört ein Pool dazu und die Häuser haben wirklich, wie im Film, alle eine Veranda mit Schaukelstühlen oder Sofa drauf. Ich habe da aber noch keinen Menschen sitzen sehen! Wahrscheinlich verstecken sie sich vor uns.
Nounou sucht vergeblich Wauwaus, wir treffen nur selten einen. Wenn wir irgendwohin wollen, sitzen wir eine ganze Weile im Auto. Am Freitag waren Hjortron und ich auf dem Summer Sale von Keepsake Quilting. Amerikas so ziemlich größter Quiltstoffladen. Wir sind nur kurz drinnen durchgelaufen - der Spaß war draußen zu erleben. Seit Vier Uhr früh wühlten sich die Crafter dort durch die Kisten mit den Stoffresten. Wettkampf war angesagt - wer bekommt die meisten Scraps in einen Beutel gepackt? In einem großen Zelt gab es noch weitere Stoffbahnen und Zubehört aller Art zu Schnäppchenpreisen.


Gestern ging es crafty weiter. Die Papas sind in den White Mountains herumgestiegen und wir haben uns am See vergnügt.

Aber in Gedanken waren wir schon beim Abend mit Mama Prime Time auf dem Squam Art Fair. Dort gab es wollene und stoffige Schönheiten aller Art, eine Ravelry Party mit Buttons und Pizza - aber das Highlight war die hinreißende Soulemama herself mit little Miss Ada. Die umliegenden Papas hier können das nicht verstehen und nehmen uns reichlich auf die Schippe, aber es war etwas ganz Besonderes, diese tolle Mama und Stoffkünstlerin dort zu treffen.
Meine erjagten Stoffschätze würde ich euch ja gern hier zeigen, ja, sogar alle einzeln, aber! Sie sind bereits in der Waschmaschine (ich nutze den Trockner hier aus) und werden vielleicht schon ein bisschen vernäht. Dafür gibts ein Trostbild von unserem Frühstück. American Pancakes mit Blaubeeren, Marple Sirup und Orangen.

Zitate für die Ewigkeit:
"Du stinkst nach Stinktier! Nach Chlor und Stinktier!"
Grandgrandma to Grandma in the market: "Darling, you know, I always need a big pile of backup coffee."
Schmale Landstraßen, Berge, breite Flüsse und hohe Wälder, kleine Ortschaften ... wüsste ich es nicht besser, würde ich denken, ich bin doch in Norwegen. Die Menschen sind wirklich viel freundlicher als in der Heimat. Für eine Dollarnote, die ich Wechselgeld habe, bekomme ich ein "You´re the queen". Jeder nimmt Notiz von Mini Blondie und sagt mindestens "Oh so cute". Noch nervt es nicht. Es ist fast eine kleine Sicherheit, die Herzen hier erobern zu können. Als wir am Flughafen landeten und durch die Einreiseprozedur mussten, kam ich mir schon wie ein Eindringling vor. Wie das unartige Kind, dass dreckig und eine Stunde zu spät zum Abendbrot kommt. Nounou war nach den vielen Stunden auf engem Raum unglücklich, jetzt auch noch in einer engen Schlange warten zu müssen, da hat uns eine Ordnerin, die exakt so aussah und so redete wie Mai von Men in Trees, herauskommandiert und vorgenommen. Wow.
Es ist seltsam, hier zu sein. Ich dachte nicht, dass ich in meinem Leben wirklich einmal nach Amerika komme. Vielleicht, weil ich mich nicht damit abfinden will, dass es einen Ort gibt, der soweit weg ist von Zuhause. Es ist schön hier, auch wenn alles wie aufgepumpt wirkt. ALLES ist größer. Die Eichhörnchen, die Autos, die Straßen, die Supermärkte mit ihren Waren. (Das Angebot dort hat mich wirklich erschlagen und verzweifelt gemacht: Wie bringe ich all die Pies und Cakes heil mit nach Hause? Im Handgepäck?) Noch hält sich mein Vorurteil von einer gewissen Arroganz der Americans. Warum protzen die so? Warum halten die sich für das Gelbe vom Ei?
Die Zeitumstellung war langwierig, ich glaube, jetzt sind wir hier angekommen. Hier ist früher Nachmittag. Bei euch, meine Lieben, nur noch zwei Stunden Sonntag. Dass wir nicht in der selben Zeit leben, lässt die Entfernung noch größer erscheinen.
Was hier ganz anders ist: Abfälle wie Kartoffelschalen werden alle in den Ausguss geworfen, dann drückt man auf einen Schredderknopf und die Spüle frisst den Müll weg. Crazy! Es gibt hier keine Gehwege, die Appartmenthäuser sind sehr stickig, dafür aber sehr geräumig und voller Wandschränke. Überall gehört ein Pool dazu und die Häuser haben wirklich, wie im Film, alle eine Veranda mit Schaukelstühlen oder Sofa drauf. Ich habe da aber noch keinen Menschen sitzen sehen! Wahrscheinlich verstecken sie sich vor uns.
Nounou sucht vergeblich Wauwaus, wir treffen nur selten einen. Wenn wir irgendwohin wollen, sitzen wir eine ganze Weile im Auto. Am Freitag waren Hjortron und ich auf dem Summer Sale von Keepsake Quilting. Amerikas so ziemlich größter Quiltstoffladen. Wir sind nur kurz drinnen durchgelaufen - der Spaß war draußen zu erleben. Seit Vier Uhr früh wühlten sich die Crafter dort durch die Kisten mit den Stoffresten. Wettkampf war angesagt - wer bekommt die meisten Scraps in einen Beutel gepackt? In einem großen Zelt gab es noch weitere Stoffbahnen und Zubehört aller Art zu Schnäppchenpreisen.


Gestern ging es crafty weiter. Die Papas sind in den White Mountains herumgestiegen und wir haben uns am See vergnügt.

Aber in Gedanken waren wir schon beim Abend mit Mama Prime Time auf dem Squam Art Fair. Dort gab es wollene und stoffige Schönheiten aller Art, eine Ravelry Party mit Buttons und Pizza - aber das Highlight war die hinreißende Soulemama herself mit little Miss Ada. Die umliegenden Papas hier können das nicht verstehen und nehmen uns reichlich auf die Schippe, aber es war etwas ganz Besonderes, diese tolle Mama und Stoffkünstlerin dort zu treffen.
Meine erjagten Stoffschätze würde ich euch ja gern hier zeigen, ja, sogar alle einzeln, aber! Sie sind bereits in der Waschmaschine (ich nutze den Trockner hier aus) und werden vielleicht schon ein bisschen vernäht. Dafür gibts ein Trostbild von unserem Frühstück. American Pancakes mit Blaubeeren, Marple Sirup und Orangen.

Zitate für die Ewigkeit:
"Du stinkst nach Stinktier! Nach Chlor und Stinktier!"
Grandgrandma to Grandma in the market: "Darling, you know, I always need a big pile of backup coffee."
kaffeemäulchen - 7. Jun, 18:49
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