Mittwoch, 15. April 2009

vacation mooooood



Das war mein Morgenblick aus dem Fenster, das selbst ein wenig wie eine Schiffskombüse war. Ich sitze schon wieder am Tisch in der großen Stadt, und bin doch noch felsenfest in unserem Ferienhäuschen ... Natur tut so gut. Ich war lange genug, um Boot zu rudern, Fahrrad zu fahren, mit Kühen zu muhen, einen echten Hasen zu treffen, im Wald zu spazieren, beim Zahnarzt zu schwitzen, die familienbegehrten Maccadamia-Möhren zu kochen und in zwei Gästebücher zu schreiben. Und: lange genug, um alle Stressfalten der letzten drei Monate glätten zu lassen. Vom Wind, vom Hollywoodschaukeln, vom Weinchen und Sterne gucken.
Auch im Urlaub ging zu viel Kaffi über meine Lippen - aber berechtigt, Mini Blondie hat gemeinsam mit der Sonne über ihre Bettkante geschaut (halb sechs! in der Früh). Ich habe aber nur zwei Ostereier gegessen, ich glaube, alle anderen hat der Spiderpigträger verspeist. Or did somebody double egged a car?





Fotos, Fotos - wurden unzählige von uns Acht gemacht - wer weiß, wie oft wir sie wirklich anschauen? Wichtiger sind mir die Bilder, die ich mit meinen Augen nach innen geknipst habe, in mein Erinnerungsgepäck. Und dafür habe ich lange, lange auf den See geschaut. Vierzig Schwäne landen abends gleichzeitig auf dem Wasser und rennen halb in der Luft, halb eingetaucht die letzten Schritte. Möwen haben ihren Rhythmus der Harmonie verschrieben (auch wenn ihr Gekreische nicht so klingt). Morgens schwimmen sie Richtung Sonne, mittags fangen sie Fische, nachmittags schaukeln sie ihre Bäuche, abends toben sie durch die Luft.
Der Urlaub hat mir zu einer Einsicht verholfen, die ich hoffentlich nicht mit dem Schmutz der Wäsche davon spülen werde: Ich muss nicht viel anders leben als diese Möwen.

Sechs Tage Sonnenschein fühlten sich nach dem langen Winter wie eine Rarität an ... Die Magnolien blühen fast, Tulpen machen sich gerade an ihr Werk und die Bäume kronen sich heimlich über Nacht in Grün. Die Wiesen sind saftig und prahlen mit ihren kleinen Liebtmich-Liebtmichnichts. Das dickste Gänseblümchen habe ich mir abgepflückt.



Denkt auch noch jemand, dass ich bisher nicht genug Bonnetfotos gebloggt habe? Gut, hier sind nämlich noch mehr.
Just in case.





Fängt jetzt der Alltag an? Nein, hehe. Jetzt klingt der Urlaubsabend aus, und der Frühling geht weiter. In der Post war eine Ministoffbestellung und im Gepäck eine große Tüte voller Stoffschätze, ich ich bald zeigen muss.
Nou schläft schon und träumt sicher von ihren Krahh-Krahhs und den Schokokücken, die sie so gern geküsst und dann in den Kopf gebissen hat.
Und bei euch? Was war euer schönster Ostermoment?

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